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„Ich will wieder auf die Piste!“

Mit den Eltern den Winterurlaub verbringen ist die eine Sache, aber Skifahren von der Schule aus ist dann noch etwas ganz anderes. Egal ob man bereits Skierfahrung hat oder das erste Mal auf den Brettern steht – Das Skilager des John-Brinckman-Gymnasiums war für alle beteiligten Schüler ein großes Erlebnis. Zusammen mit dem Erasmus-Gymnasium aus Rostock und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium aus Bützow fuhren 25 Schüler und Schülerinnen für eine Woche nach Österreich, als Begleiter aus Güstrow waren Organisatorin Wiebke Tesch-Nicolai, der Schulleiter Jan Rädke und mehrere ehemalige Schüler als Betreuer dabei. Als die Gruppe am 3. März 2017 losfuhr, waren sich die Jungen und Mädchen der unterschiedlichen Schulen noch fremd – viel vertrauter hingegen bei der Rückfahrt am 11. März. Kennlernspiele und gemischte Gruppen beim Skifahren haben dazu beigetragen, dass man sich näher kam und neue Bekanntschaften geschlossen hat. Die ganze Woche über wurde das sogenannte „Mörderspiel“ gespielt, bei dem jeder Spieler zwei Zettel mit einem Namen und einem Wort drauf zieht. Dann hatte er 24 Stunden Zeit, die Person dazu zu bringen, das „verbotene“ Wort zu sagen. Für den eigentlichen Sinn des Skilagers wurden die Schüler und Schülerinnen aller drei Gymnasien in drei unterschiedliche Gruppen eingestuft: Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. An das Niveau der Gruppe waren auch die Anforderungen und die Strecken angepasst. Jeden Morgen fand oben auf dem Berg eine gemeinsame Aufwärmung statt, wobei jeder in den dicken Skisachen und den unbequemen Skischuhen ganz schön ins Schwitzen kam. Nach dem gemeinsamen Motivationsruf „Der Berg ruft ahu!“ fuhr jeder in seiner Gruppe die Piste herunter. Während der Morgen meist stressig verlief, da die Zeit zwischen Frühstück und Abfahrt zur Piste begrenzt war und man den Tag ja möglichst ausnutzen wollte, waren die Abende im Hotel umso entspannter und lustiger. Es wurde sich in kleinen Gruppen mit Karten- und Gesellschaftsspiele die Zeit vertrieben. Am letzten Abend musste jedes Zimmer einen Zimmerbeitrag leisten, viele trugen selbstgeschriebene Gedichte und Songs über das Skilager vor, Rätsel und Spiele waren ebenfalls dabei. Als die Lehrer und Betreuer am Ende gemeinsam ihre eigene, umgedichtete Version namens „Ich will wieder auf die Piste!“ von „Westerland“ von den Ärzten gesungen haben, sorgte das allgemein für Heiterkeit und hat wahrscheinlich den Gedanken aller Beteiligten des Skilagers gut zusammengefasst.

Clemens Golatowski aus der 11E ist im Skilager das zweite Mal in seinem Leben Ski gefahren und meint: „Ich fand meine Gruppe echt cool! Es hat mir auch sehr gut gefallen, dass wir auch mal frei und ohne Lehrer in kleineren Gruppen fahren durften, das war eine schöne Abwechslung.“ Der 16-Jährige empfand die Leistungskontrolle, bei der jeder Schüler einzeln eine ausgewählte Strecke auf Zensur fahren musste, als Höhepunkt des Skilagers. „Ich war gespannt, was das werden würde mit der Abfahrt, da ich ja erst zum zweiten Mal Ski gefahren bin. Aber es lief ja sehr gut!“, resümiert er die Leistungskontrolle. „Sehr witzig war auch die Skirallye, bei der man in der Gruppe Aufgaben lösen und Punkte sammeln musste. Dabei kam es mehr auf den Spaß am Skifahren als auf die Schnelligkeit beim Fahren an.“ Auch Mandy Wippich aus der 10D des John-Brinckman-Gymnasiums denkt begeistert zurück: „Ich fand das Skilager super! Man hat neue Leute kennengelernt und, auch wenn man schon Skifahren konnte, neue Fähigkeiten erlernt.“