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Comeniusprojekt

Edumedia – How can it be efficient in European schools? An dem durch die europäische Union geförderten Comenius- Projekt beteiligen sich Schulen aus fünf europäischen Ländern: Schweden (Göteborg), Italien (Biella), Republik Irland (Dublin), Spanien (Vic) und Deutschland (Güstrow). Ausgehend von den Ergebnissen aus PISA- Studien zum Bildungsstand junger Leute in Europa wollen die Teilnehmer des Projektes die Motivation junger Menschen für schulische Arbeit stärken. Der Schwerpunkt der Projektarbeit liegt in der Entwicklung neuer Lehr- und Lernmethoden unter Berücksichtigung der Nutzung der neuen Medien im Unterricht. Die koordinierende Schule in Schweden ist eine auf Computertechnologie orientierte Einrichtung und wird ihre Erfahrungen zum Nutzen aller Schulen einbringen, Die teilnehmenden Schulen haben einen detaillierten Projektplan für zwei Jahre aufgestellt. Zu Beginn des Projektes werden Umfragen in allen Ländern zu Lesegewohnheiten der Schüler und Schülerinnen sowie der Nutzung der neuen Kommunikationstechnologien im schulischen sowie im Freizeitbereich durchgeführt (Zeitaufwand der Schüler verbunden mit Aktivitäten, wie zum Beispiel Fernsehen, Filme, Computerspiele, soziale Netzwerke, Lesen und Nutzung verschiedener Medien für die Schule). Nach Auswertung aller Umfragen werden die Teilnehmer Programme entwickeln, um die Lesefähigkeit und das Interesse an Literatur weiter zu fördern. Geplant sind die gemeinsame kreative Bearbeitung von literarischen Werken, insbesondere eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Roman „ Brave New World“ von Aldous Huxley. Ausgehend von diesem Werk werden auch naturwissenschaftliche Fragen diskutiert. Die Erstellung der Materialien soll in den individuellen Schulen beginnen, dann mit Hilfe der neuen Medien (ICT, soziale Netzwerke, Skype, Website) gemeinsam bearbeitet werden. Internationale Teams werden gebildet und Aufgaben für die Schüler und Lehrer festgelegt. Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes wird die Förderung des Fremdsprachenlernens sein, wobei die Projektarbeit auch die weniger gesprochenen Sprachen (Irisch, Katalanisch,) im Fokus der Betrachtung haben wird und somit die Schüler für die Vielfalt der Sprachen sensibilisieren soll. Es wird ein kleines Wörterbuch mit Redewendungen des täglichen Lebens in digitaler und gedruckter Form entstehen. Das Projekt wird den Schülern helfen, grundlegende Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen, die für ihre persönliche Entwicklung, für ihren beruflichen Weg sowie für eine aktive europäische Bürgerschaft notwendig sind, zu erlangen. Es wird den Lehrern helfen, ihre Lehrmethoden in Bezug auf einen innovativen, auf Sprache und Inhalt verbindenden Unterricht zu überdenken.

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Comeniusprojekt 2012-14

Als Erstes stand eine kleine Deutschstunde auf dem Programm. Einfache deutsche Sätze und Wörter wurden den „Austauschschülern“ beigebracht. Anschließend wurde in der Aula von den jeweiligen Schülergruppen aus den verschiedenen Ländern jede Schule und deren Schulsystem vorgestellt. Der Kammerchor des Gymnasiums gab dazu den Auftakt. Um das JBG auch „live“ zu sehen, wurden die Gäste anschließend durch das Schulhaus geführt. Danach teilten sich alle Schüler in ihre Gruppen auf und arbeiteten gemeinsam an den Projektthemen weiter. Da lange Arbeit hungrig macht, nahmen die Güstrower Schüler ihre „Schützlinge“ an die Hand und gingen mit ihnen in der Stadt essen, um danach mit ihnen eine kleine Stadtführung zu unternehmen. Um die Schüler jedoch richtig Willkommen zu heißen wurde am Abend eine kleine Willkommensfeier veranstaltet. Es gab ein leckeres Buffet und man kam mit allen Schülern gut ins Gespräch. Der Höhepunkt des Abends war jedoch Irish-Dance. Aisling McCarthy führte dies vor, um es danach allen anderen Schülern sowie Lehrern bei zu bringen. Es sah leichter aus als gedacht, aber alle hatten ihre Freude. Für den nächsten Tag war ein Ausflug nach Rostock ins Darwineum im Zoo und auf den Weihnachtsmarkt geplant. Es war sehr sehenswert. Auch der Weihnachtsmarkt war ein Highlight für jeden Gastschüler. Am letzten Tag wurde die Gruppenarbeit fortgesetzt und die Teilergebnisse wurden präsentiert. Das Weihnachtskonzert am Abend begeisterte. Gemeinsam mit dem großen Chor des Gymnasiums präsentierten sich auch die Gastschüler mit ihren Lehrern mit dem Lied „Stille Nacht Heilige Nacht“. Jede Austauschgruppe mit ihrer Muttersprache. Zudem spielte Frida Lindblad aus Schweden ein Stück auf dem Klavier und Ian David Kavanagh aus Irland begeisterte mit einem A-Cappella-Lied.

Viele neue und nette Leute kennen gelernt

Frida fand den Aufenthalt in Güstrow sehr schön. „Ich habe viele neue und nette Leute kennen gelernt. Alle meine Erwartungen wurden erfüllt und ich würde sehr gerne nochmal wieder herkommen“, so die 17-Jährige Schwedin. Auch Ian möchte Güstrow nocheinmal besuchen. „Ich mag das Essen hier und ich habe ein paar deutsche Worte gelernt“, berichtet der 15-Jährige Ire stolz. Auch die Güstrower Schüler sind begeistert. „Das Projekt ist klasse. Die Leute sind sehr nett und der Ausflug nach Rostock war besonders gut, weil ich auch selber noch nicht im Darwineum war“, erzählt Nele Tretow begeistert, welche auch Betreuerin der Iren war. Nach dem Weihnachtskonzert gab es noch eine Abschlussparty, die das i-Tüpfelchen zum Weihnachtskonzert gab. Am nächsten morgen hieß es Abschied nehmen. Es fiel allen nicht leicht „Auf Wiedersehen“ zu sagen, denn in dieser kurzen Zeit sind auch viele Freundschaften entstanden. Ein großes Dankeschön geht an Marianne Müller (Englisch- und Russischlehrerin am JBG). Sie ist diejenige, ohne die dieses Projekt gar nicht am JBG existieren würde. Nur durch ihre Organisation wurde dies erst alles möglich. Ein Dankeschön geht auch an Jimmy Lövgren aus Schweden. Er ist der Hauptorganisator des Projektes. Ihm hat in Güstrow alles gefallen. „Es ist nicht mein erster Besuch in Güstrow gewesen, aber die Stadt ist jedes mal einen Besuch wert“, schwärmt der Schwedischlehrer. Auf ein baldiges Wiedersehen!

von Caroline Halwas

Ein gelungenes „Welcome to Güstrow“

Schüler aus vier Ländern – Schweden, Irland, Spanien und Italien – zu Besuch am Güstrower John-Brinckman-Gymnasium

In der vergangenen Woche kamen im Rahmen des von der europäischen Union geförderten Comenius Projektes Schweden, Iren, Spanier und Italiener zu Besuch an das John-Brinckman-Gymnasium (JBG). Untergebracht waren sie in Familien ihrer deutschen Gastgeber. Das Projektthema in diesem Jahr lautet: „Edumedia – How Can It Be Efficient In European Schools?“. Dazu wurde u.a. ein Wörterbuch in Deutsch, Schwedisch, Irisch, Spanisch, Catalán und Italienisch angefertigt. Außerdem beschäftigten sich die Schüler mit dem Buch „Brave New World“. Selbstverständlich schafft man es in drei Tagen nicht, komplexe Themen zu be- bzw. zu erarbeiten. Deshalb wird die Gruppenarbeit im Frühjahr in Irland fortgesetzt. Marta Nogvera aus Spanien findet die Themen sehr interessant. „Sie sind wichtig“, so die Lehrerin, die in ihrer Heimatstadt Vic (bei Barcelona) Englisch unterrichtet. „Das Projekt ist toll, denn man trifft neue Menschen, mit denen man zusammen arbeitet. Zudem spricht man immer auf Englisch, das ist eine tolle Erfahrung“, meint sie.

Comenius-Projekt fortgesetzt

Als Erstes stand eine kleine Deutschstunde auf dem Programm. Einfache deutsche Sätze und Wörter wurden den „Austauschschülern“ beigebracht. Anschließend wurde in der Aula von den jeweiligen Schülergruppen aus den verschiedenen Ländern jede Schule und deren Schulsystem vorgestellt. Der Kammerchor des Gymnasiums gab dazu den Auftakt. Um das JBG auch „live“ zu sehen, wurden die Gäste anschließend durch das Schulhaus geführt. Danach teilten sich alle Schüler in ihre Gruppen auf und arbeiteten gemeinsam an den Projektthemen weiter. Da lange Arbeit hungrig macht, nahmen die Güstrower Schüler ihre „Schützlinge“ an die Hand und gingen mit ihnen in der Stadt essen, um danach mit ihnen eine kleine Stadtführung zu unternehmen. Um die Schüler jedoch richtig Willkommen zu heißen wurde am Abend eine kleine Willkommensfeier veranstaltet. Es gab ein leckeres Buffet und man kam mit allen Schülern gut ins Gespräch. Der Höhepunkt des Abends war jedoch Irish-Dance. Aisling McCarthy führte dies vor, um es danach allen anderen Schülern sowie Lehrern bei zu bringen. Es sah leichter aus als gedacht, aber alle hatten ihre Freude. Für den nächsten Tag war ein Ausflug nach Rostock ins Darwineum im Zoo und auf den Weihnachtsmarkt geplant. Es war sehr sehenswert. Auch der Weihnachtsmarkt war ein Highlight für jeden Gastschüler. Am letzten Tag wurde die Gruppenarbeit fortgesetzt und die Teilergebnisse wurden präsentiert. Das Weihnachtskonzert am Abend begeisterte. Gemeinsam mit dem großen Chor des Gymnasiums präsentierten sich auch die Gastschüler mit ihren Lehrern mit dem Lied „Stille Nacht Heilige Nacht“. Jede Austauschgruppe mit ihrer Muttersprache. Zudem spielte Frida Lindblad aus Schweden ein Stück auf dem Klavier und Ian David Kavanagh aus Irland begeisterte mit einem A-Cappella-Lied.

Viele neue und nette Leute kennen gelernt

Frida fand den Aufenthalt in Güstrow sehr schön. „Ich habe viele neue und nette Leute kennen gelernt. Alle meine Erwartungen wurden erfüllt und ich würde sehr gerne nochmal wieder herkommen“, so die 17-Jährige Schwedin. Auch Ian möchte Güstrow nocheinmal besuchen. „Ich mag das Essen hier und ich habe ein paar deutsche Worte gelernt“, berichtet der 15-Jährige Ire stolz. Auch die Güstrower Schüler sind begeistert. „Das Projekt ist klasse. Die Leute sind sehr nett und der Ausflug nach Rostock war besonders gut, weil ich auch selber noch nicht im Darwineum war“, erzählt Nele Tretow begeistert, welche auch Betreuerin der Iren war. Nach dem Weihnachtskonzert gab es noch eine Abschlussparty, die das i-Tüpfelchen zum Weihnachtskonzert gab. Am nächsten morgen hieß es Abschied nehmen. Es fiel allen nicht leicht „Auf Wiedersehen“ zu sagen, denn in dieser kurzen Zeit sind auch viele Freundschaften entstanden. Ein großes Dankeschön geht an Marianne Müller (Englisch- und Russischlehrerin am JBG). Sie ist diejenige, ohne die dieses Projekt gar nicht am JBG existieren würde. Nur durch ihre Organisation wurde dies erst alles möglich. Ein Dankeschön geht auch an Jimmy Lövgren aus Schweden. Er ist der Hauptorganisator des Projektes. Ihm hat in Güstrow alles gefallen. „Es ist nicht mein erster Besuch in Güstrow gewesen, aber die Stadt ist jedes mal einen Besuch wert“, schwärmt der Schwedischlehrer. Auf ein baldiges Wiedersehen!

von Caroline Halwas

Comenius-Projekt auf der grünen Insel Irland

John-Brinckman-Gymnasium Güstrow unterstützt kulturellen Austausch seiner Schüler mit MEnschen aus anderen Ländern m it Projekten

Schon seit einigen Jahren unterstützt das John-Brinckman Gymnasium den kulturellen Austausch seiner Schüler mit Menschen aus anderen Ländern durch verschiedene Projekte. Neben dem Austausch mit Yakima (USA) ist auch das Comenius Projekt besonders beliebt bei den Schülern. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Lehrerin Marianne Müller am Anfang des Schuljahres 2012/2013 ihre 10. und 11. Klassen dafür begeistern konnte. Nach dem erfolgreichen Treffen im Dezember 2012 hier in Güstrow ging es vom 9. bis zum 13. März 2013 für sechs Schülerinnen nach Dublin, Irland, wo das zweite internationale Projekttreffen stattfand. Neben Deutschland nahmen auch wieder Spanien, Italien, Schweden und natürlich Gastgeber Irland teil. Nach dem planmäßigen Abflug vom Flughafen Berlin Schönefeld und der Ankunft in Dublin ging es für uns mit dem Taxi in einen Vorort von Dublin. In unserem Hotel hatten wir Zeit, uns auszuruhen und erste Bekanntschaften mit den anderen Schülern zu machen. Einige der Schüler kannten wir schon von ihrem Besuch in Güstrow. So war es besonders schön, alle wieder zu sehen.

Präsentationen über Städte, Schulen oder Schulsysteme

Nach der Ankunft der schwedischen Schüler ging es mit dem Bus nach Dublin, wo wir etwas Freizeit zum Sightseeing und Shoppen hatten. Am Sonntag ließen wir uns vor allem durch die wunderschöne irische Natur begeistern. Wir besuchten das Dalkey Castle mit dem Heritage Centre, machten eine Wanderung durch das Glendalough und konnten dabei die Berge Irlands genießen. Abends erwartete uns ein großzügiges Dinner im Hotel, bei dem wir uns weiter kennen lernen konnten. Nach all den Besichtigungen ging es am Montag  in die irische Schule, wo wir als erstes viele Präsentationen aller Schüler über ihre Städte, die Schulen oder die Schulsysteme in ihrem Land hörten. Nach einem von den irischen Schülern zubereiteten Mittag fuhren wir in das Zentrum Dublins.  Dort hatten wir Freizeit bis zum Abend, die alle Schüler individuell gestalteten. Um nun noch einmal das besondere irische Flair zu spüren, genossen wir am Abend ein weiteres 3 – Gänge Menü in einem irischen Pub. Nach dem Essen folgte dann etwas typisch Irisches, einige Schüler lernten traditionellen Irish-Dance und gaben diesen dann auch gleich zum Besten. Es war ein wundervoller Abend mit viel Gelächter und irischer Musik.

Projekte vor allen Schülern präsentiert

Den nächsten Tag verbrachten wir in der Schule und setzten unsere Gruppenarbeit fort. Jede Gruppe arbeitete weiter an ihren Projekten, die wir dann am Ende vor allen Schülern und Lehrern präsentierten. Nach einer kurzen Pause, die wir mit den anderen Schülern verbrachten, erlebten wir am Abend eine weitere Attraktion unseres Treffens in der irischen Schule. Viele Schüler hatten mit Eifer eine kleine Show für uns zusammengestellt, an der sogar einige unserer Comeniusschüler teilnahmen, wie z.B. Lea Dvorak aus der 10. Klasse, die ein Lied auf der Gitarre vorstellte. Nach all dem Tanz und Gesang kam es dann zum tränenreichen Abschied von den irischen Schülern, die wir am nächsten Morgen nicht mehr wiedersehen konnten. Im Hotel angekommen ließen wir  die schöne, aber kurze Zeit in Irland gemeinsam ausklingen. Auch wenn die Tage wie im Flug vergingen, konnten wir doch das Bestmögliche und Schönste von Irland und dessen Menschen sehen und erfahren. Dafür möchten wir uns recht herzlich bei Frau Müller und Frau Heinze, sowie bei allen anderen mitwirkenden Lehrern, Schülern und Organisatoren, insbesondere bei der EU für die finanzielle Unterstützung des Projektes, bedanken. Wir freuen uns auf das nächste Treffen in Biella, Italien.

von Lydia Goetz, Marleen Rosenthal, Klasse 11d

Comenius-Projekt: Diesmal in B(i)ella Italia

Neue Erlebnisse und neue Freundschaften/ Brinckmänner reisen in den Norden Italiens

Pizza, Pasta, Sonne und neue Amicis (italienisch: Freunde). Von ‚Mamma Mia‘ bis ‚Ciao Bella‘. Vom 4. bis zum 9. Juni hielten sich einiger Schüler der zehnten und elften Klassen des John- Brinckman Gymnasiums in Biella in der Nähe von Mailand auf. Grund dafür war das Comenius- Projekt (Klecks berichtete). Bereits im Dezember kamen Italiener, Schweden, Iren und Spanier Güstrow besuchen. Im März folgte ein Treffen in Irland (Nahe Dublin).

In den paar Tagen des Aufenthaltes wurde unter anderem an dem Projekt gearbeitet. Es gibt unterschiedliche Themenbereiche(- gruppen. So arbeiteten einige Schüler zum Beispiel an einer App über das Buch „Brave New World“ von Aldous Huxley, welches von allen Schülern und Lehrern aus jedem Land gelesen wurde. Auch an einem Wörterbuch mit den Sprachen Englisch, Spanisch, Catálan, Schwedisch, Deutsch und Italienisch wurde gearbeitet. Einige Endergebnisse konnten schon präsentiert werden. Kommuniziert wurde auf Englisch.

Hauptkoordinator des Projektes ist Jimmy Lövgren. In Güstrow ist Marianne Müller die Organisatorin. Ihr hat der Aufenthalt in Biella sehr gut gefallen. „Es war sehr interessant, das Programm vielseitig und es vermittelte einen umfassenden Einblick in die italienische Lebensweise“, berichtet sie. Marianne Müller war 1997 das erste Mal in der italienischen Stadt und arbeitet seitdem in unterschiedlichen Projekten mit der Schule „Scientifico Avogadro“ in Italien zusammen.

Neben der Gruppenarbeit gab es auch jede Menge spannender Programmpunkte. Am ersten Tag gab es eine kleine Sightseeingtour durch Biella. Außerdem wurde der Lago Maggiore mit seiner wunderschönen Insel ‚Isola Bella‘ besucht. Nicht zu vergessen Turin, wo das Schloss erkundet wurde. Besonders der weitläufige, weiße Marmorsaal schaffte mit seiner Größe Eindruck. Das Highlight für jeden war sicherlich der letzte Tag, der in der Modemetropole Mailand verbracht wurde.

Untergebracht waren alle in Gastfamilien, was eine tolle Erfahrung war, da man etwas von der italienischen Mentalität mitbekommen hat. Der Abend wurde in jeder Familie immer unterschiedlich gestaltet. So traf man sich untereinander oft zum gemeinsamen Pizza und Pasta essen.

Leider vergeht die Zeit bei jedem Treffen immer viel zu schnell. Diesem stimmt auch Adeline Swedberg zu. Besonders ihre Gastfamilie wird die Schwedin vermissen. „Alle in meiner Familie waren richtig herzlich und lieb, aber manchmal gab es einfach zu viel (leckeres) Essen“, so die 17- jährige. Für Adeline war es das erste Mal das sie in Italien war. Auch Ella Warring (17) aus Spanien war traurig wieder nach Hause fliegen zu müssen. „Mir gefällt hier einfach alles“, schwärmt sie. Ellas Tipp: „Wenn jemand die Möglichkeit hat oder die Chance bekommt an diesem Projekt und den Austauschen dran teilzunehmen, dann sollte er auf jeden Fall nicht ‚nein‘ sagen.“

Durch das Comenius- Projekt kann man viele neue Dinge (dazu-) lernen. Man schließt neue internationale Freundschaften, verbessert seine Englischkenntnisse und erweitert zudem seinen Horizont was das Reisen betrifft. Das nächste Treffen wird im Herbst in Spanien (Nahe Barcelona) sein, bevor dann schon das Abschlusstreffen in Göteborg, in Schweden sein wird.

von Caroline Halwas

i Hola Barcelona

Comeniustreffen in Spanien/ Projektarbeiten fortgesetzt

Das Comenius- Projekt ging in die vierte Runde. Nachdem es schon ein Treffen in Güstrow, Dublin (Irland) und Biella (Italien: Nahe Mailand) gab (Klecks berichtete), fand das inzwischen schon vierte Treffen in Vic, Spanien/ Katalonien statt. Acht Schüler des Güstrower John- Brinckman Gymnasiums hatten die Ehre ihre Schule zu vertreten. Begleitet wurden sie von Kathrin Nehls, Biologie- sowie Chemielehrerin am Brinckman Gymnasium und Marianne Müller, die die Hauptorganisation für das Projekt am Gymnasium übernimmt. Vom 7. bis zum 11. Dezember sammelten die Lehrer und Schüler viele neue Erfahrungen und die Projektarbeit konnte fortgesetzt werden.

Der Schwerpunkt des Comenius- Projektes liegt in diesem Jahr bei den Naturwissenschaften Mathematik, Biologie, Chemie und Physik. Im Mittelpunkt steht aber wie auch im letzten Jahr immer noch die Arbeit mit modernen Medien im Unterricht. So wurden bei diesem Treffen in Spanien vorerst Ideen gesammelt und Möglichkeiten besprochen diese Umzusetzen, wie man Medien gezielt im Unterricht einsetzten kann unter Einfluss der verschiedenen Themengebiete. Präsentiert wurden auch Ergebnisse von den schon zuvor begonnenen Arbeiten in Italien in der Spanischen Schule „Institut Jaume Calls“. Diese wurden zuvor nochmal überarbeitet.

Auch von dem Land und dem Lebensstil der Leute bekam jeder einen Eindruck. Alle Schüler waren in Gastfamilien untergebracht und bekamen somit etwas von der spanischen Mentalität mit. Barcelona (nur etwa eine Stunde von Vic entfernt) war wohl mitunter das Highlight der Spanienreise. Bevor es in das Stadtzentrum ging, stand „Camp Nou“, das Fußballstadion von Barcelona, auf dem Programm. Alle waren von der Größe des Stadions überweltigt. Besichtigt wurden außerdem „Las Ramblas“ und die „Sagrada Familia“, bei schönen Frühlingstemperaturen. Ein weiterer Ausflug ging nach Roses an die Costa Brava und in das Dalí-Museum in Figueres. Beeindruckend war auch ein typisch spanischer Mittelaltermarkt, den die Schüler gleich am ersten Tag zusammen mit ihren Gastfamilien zusammen besuchten.

Nicht nur für die deutschen, italienischen, irischen sowie schwedischen Besucher waren es in Spanien besondere Tage, auch für die Gastgeber dürfte dies wohl so gewesen sein. Victor Torres Pedret beispielsweise nahm den 18-jährigen Schweden Adrian Lindberg bei sich zu Hause auf. „Wir konnten uns nur auf Englisch unterhalten. So verbesserte ich auch gleichzeitig meine Sprachkenntnisse“, berichtet der 15-jährige Victor. Er mag es neue Leute kennenzulernen. „Man sammelt außerdem viele neue Erfahrungen“, fügt er hinzu.

Das nächste und leider auch letzte Comeniustreffen wir voraussichtlich im April 2014 in Schweden stattfinden. Das Projekt geht seinem Ende entgegen. Die Projektarbeiten werden in Schweden beendet.

von Caroline Halwas

Köttbullar, IKEA und Inseln – Schweden, wir kommen!

„Auf nach Schweden“, hieß es vom 2. April bis zum 6. April für die deutschen Teilnehmer des Comenius-Projektes. Diesmal war es das fünfte und letzte Ländertreffen des von der europäischen Union geförderten Projektes. Denn schon seit 2012 ist das Projekt am Laufen. So war das erste Treffen in Güstrow mit den teilnehmenden Ländern Spanien/Katalonien, Italien, Schweden und Irland. (Klecks berichtete)

Der Koordinator des Projektes ist Jimmy Lövgren aus Schweden. Begleitet wurden die Schüler durch Marianne Müller, die Organisatorin des Projektes an der Güstrower Schule,  sowie Kathrin Nehls, Biologie- und Chemielehrerin am Gymnasium.

Die Teilnehmer erarbeiteten unterschiedliche Themen in den letzten beiden Jahren. Während in der Zeit von 2012-2013 war Literatur, besonders „Brave New World“ das Projektthema. Dieses Jahr ging es um „Edumedia – Wie nutzen wir Technik in der Schule?“ Dazu gehörten kooperierende Fachbereiche, wie Mathematik, Biologie, Chemie und Physik.

Zu diesen Themen hatten acht Schüler des John-Brinckman Gymnasiums vom 2. April bis 6. April die Möglichkeit ihre Schule in Göteborg zu vertreten und stellten auf internationaler Ebene ihre erarbeiteten Projekte vor. Viele der Teilnehmer waren in Gastfamilien untergebracht und lernten so auch den schwedischen Lebensstil ein wenig besser kennen.

So berichteten zwei Schüler, Jolin Neuß (16) und Roberk Selonke (18), von ihrem Abenteuer Schweden: „Ich war zwar schon mehrmals in Schweden, aber dieses Mal war es was besonderes. Ich wohnte bei einer Schwedin in Göteborg, die beim ersten Treffen bei mir in Güstrow wohnte. Für den Schulweg brauchten wir so 45 Minuten.“, worauf Robert schmunzelnd entgegnete: „Ich habe auf Hälsö, einer Insel gewohnt. Es war ein sehr schönes Haus und eine nette Familie. Jedoch mussten wir jeden Morgen mit dem Auto, der Fähre und dem Bus zur Schule fahren. Für jeden Weg waren das 80 bis 90 Minuten Fahrt zur Schule.“ Weiterhin sagt Robert, dass es für ihn die erste Begegnung mit den anderen Schülern im Comenius- Projekt war: „Ich habe ja alle zum ersten Mal getroffen, da ich in der vorigen Zeit ein Jahr in den USA verbrachte. Das tolle an dem Treffen war, die Menschen aus ganz Europa kennen zu lernen und gemeinsam an einem Thema zu arbeiten. Ich war in der Biologiegruppe und hielt zusammen mit Jolin eine Präsentation über Stammzellen. Die Arbeit daran hat mir viel Spaß gemacht.“ Jolin war außerdem eine der Hauptdarstellerin in einem Film der Güstrower Schüler und präsentierte ihn mit den Filmemachern.

Natürlich war zwischen den Arbeitsphasen auch genug Freizeit. Am ersten Tag wurde Göteborg besichtigt. Besonders aber blieb der zweite Tag in Erinnerung. So wurde das Schärengebiet „Archipelago“  verbunden mit einer Foto-Safari besichtigt. Bei diesem Fotowettbewerb sollte aus allen Gruppen das schönste und das witzigste Foto ermittelt werden. Die Schüler aus Güstrow gewannen außer der Reihe mit dem fotographisch wertvollstem Bild. Am Freitag, dem 3. Tag in Göteborg, gab es eine Projektauswertung und die eine „Farewell Party“, bei der einige Schüler Musikstücke aufführten und ein typisch schwedisches Abendbrot wurde vorbereitet.

Doch was ist alles typisch Schwedisch? Für Jolin und Robert sollen die beliebten Köttbullar, süßes Brot oder aber auch IKEA-Möbel, die Architektur und der bewahrheitete nordische Stereotyp wohl zu den größten Merkmalen gehören. Sogar die Schule in Göteborg ist eine Besondere, denn das IT-College ist ausgestattet mit besonderer Technik und vielen Aufenthaltsräumen. Jolin meint: „Die Schule ist nicht so groß, wie unsere, aber es ist alles so farbenfroh. Außerdem haben die Schüler kaum richtige Schulsachen. Nur einen Laptop, den sie überall mit hinnehmen.“ Und auch Robert ist sehr angetan:„Ich finde die Schule wirklich cool. An der Wand haben sie eine Super- Mario-World oder auch Star Wars – Elemente gelten hier als Dekorationen. Nur ist man manchmal ein wenig erschlagen von der Technik, einfach, weil wir das so nicht gewohnt sind.“ Nach  der Besichtigung einer alten Burg und der Fahrt zu einer weiteren Insel ging es am letzten Abend zum gemeinsamen Abendessen. Im Nachhinein gab es von allen Teilnehmern eine gute Resonanz über das Projekt, welches nun zum Ende kommt. Und auch Jolin meint: „Für mich war es ein voller Erfolg. Ich würde so etwas auf jeden Fall wieder machen, alleine wegen der Erfahrungen, der Sprachkenntnisse und der unterschiedlichen Kulturen.”

Lea Dvorak, Klasse 11b

 

 

Danke für zwei Comenius- Jahre!

Informationsveranstaltung für Schüler der 9. Klassen/ Projekt beendet/ Zusammenfassend Ergebnisse allgemein vorgestellt

Klecks berichtete des Öfteren über das internationale Comenius- Projekt des John- Brinckman Gymnasiums. Es fand von 2012 bis 2014 statt. Die Länder Schweden, Irland, Spanien, Italien und Deutschland waren daran beteiligt. Nun fand am Mittwoch im Güstrower Brinckman Gymnasium eine Abschluss- bzw. auch Informationsveranstaltung statt, wobei Nele Tretow und Jolin Neuß, Schüler der  11b, durch das Programm führten. Eine Informationsveranstaltung war es für Schüler der 9. Klassen. Die Hauptkoordinatorin in Güstrow des Comenius- Projektes, Marianne Müller, plant ein Erasmus- Projekt mit Schülern dieser Jahrgangsstufe. Zwar muss sich erst beworben werden und es ist vorerst nur eine Idee, jedoch sollten die Schüler einen Eindruck davon bekommen, wie solch ein internationales Projekt abläuft. Die Veranstaltung bot außerdem einen abschließenden Rahmen des Projektes. Zudem sind extra die Lehrer aus den Ländern Schweden, Irland und Spanien angereist. Vorgestellt wurde die Plattform „twinspace“, die den Teilnehmern des Projektes es  ermöglichte Arbeitsergebnisse, Fotos oder Videos  hochzuladen und auch mit den Schülern und Lehrern in Kontakt zu stehen. Dies war besonders zu Beginn des Projektes sehr von Bedeutung um Handynummern o.ä. auszutauschen. Des Weiteren wurden das fertig angefertigte Wörterbuch, der Kalender,…  vorgeführt (Klecks berichtete über die Gruppenarbeiten des Projektes). Auch einige der entstandenen Filme der zwei Jahre wurden vorgestellt. Darunter auch ein Projekt der filmbegeisterten Elftklässlerin Lea Dvorak. Abschließend kamen selbstverständlich auch die  angereisten Lehrer zu Wort. Besonders auch der Hauptkoordinatoder des Comenius- Projektes Jimmy Lövgren aus Schweden bedankte sich recht herzlich für die zahlreichen schönen Erfahrungen und Arbeitsergebnisse.  „Es war schön mit anzusehen wie die Schüler immer fleißig gearbeitet haben. Besonders in Erinnerung werden mir wohl auch die zahlreichen Besichtigungen in den Schlösser, Kirchen usw. in jedem einzelnen Land bleiben“, betont er. Englischlehrerin Marianne Müller stimmt diesem nur zu. „Innerhalb dieser zwei Jahre waren die Schüler selbstständig, sind mit ihren Aufgaben gewachsen und haben gelernt in internationales Teams zu arbeiten“, lobt die Koordinatorin aus Güstrow. Das Projekt war ein voller Erfolg und jeder Teilnehmer blickt wohl auf zwei besondere (Projekt-) Jahre zurück mit positiven Erfahrungen für Schüler als auch für Lehrer. Das internationale Projekt bot viele Möglichkeiten zur Verbesserung der englischen Sprache, aber auch die Chance Bekanntschaft mit vielen Gleichaltrigen aus anderen Ländern zu machen. Jedes Projekttreffen war einzigartig mit immer neuen Erlebnissen. Jedes Projektmitglied ist traurig, dass die zwei Jahre so schnell vergangen sind und es kommt einem so vor als wäre das erste Treffen gerade erst gestern gewesen. Danke an die Organisatoren, Lehrer und allen weiteren Unterstützern, die es möglich gemacht haben an diesem Projekt teilzunehmen. Besonderer Dank geht an Marianne Müller, die die internationalen Projekte am John- Brinckman Gymnasium mit aufrechterhält. Die zwei Jahre werden in Erinnerung bleiben und man wird sich noch mit den neuen Freunden aus Schweden, Irland, Spanien und Italien in Kontakt bleiben. Caroline Halwas  

Mobilitätspass für Comenius- Teilnehmer

Hilfreich bei Bewerbung/ Auszeichnung für Schüler des Comenius- Projektes Das Comenius- Projekt des John- Brinckman Gymnasiums neigt sich dem Ende entgegen (Klecks berichtete). Es erstreckte sich über zwei Jahre hinweg und bot viele Möglichkeiten Gleichaltrige aus anderen Ländern Europas kennenzulernen, die englische Sprache zu verbessern sowie in Teams zu arbeiten und andere Länder und Städte zu entdecken. Es waren viele Schüler am Projekt beteiligt, jedoch konnte auch nicht jeder Schüler nach Schweden, Irland, Italien oder Spanien reisen.  An den Comeniusfahrten konnten jene teilnehmen, die sich besonders engagiert und im Projekt mitgearbeitet haben. So erhielten insgesamt neun Schüler der elften Klasse, die in die jeweiligen Ländern gereist waren, am 4. Juli den sogenannten Mobilitätspass (Mobilitätsnachweis): Ole Buske, Sophie Godemann, Caroline Halwas, Jolin Neuß, Vivien Schulz, Nele Tretow, Pia Millies, Robert Selonke und Lea Dvorak. Dieser ist besonders bei einer späteren Bewerbung zum Vorteil. Zugleich hielten die Gymnasiasten auch den Beweis in der Hand, dass sie in einem internationalen europäischen Projekt mitgewirkt haben.

Caroline Halwas

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1. Website http//comeniusedumedia.weebly.com

Eine gemeinsame Homepage wurde von den Schülern entwickelt, um über Forschungsergebnisse, nationale sowie auch internationale Aktivitäten  zu informieren.

 

2. Entwicklung und Analyse von Umfrageformularen zur Nutzung neuer Medien in der Freizeit sowie im Unterricht

Zu Beginn des Projektes wurden Umfragen in allen Ländern durchgeführt, um die Relevanz der neuen Kommunikationstechnologien im schulischen sowie im Freizeitbereich mit Fakten zu belegen. Ergebnisse wurden präsentiert und analysiert.

 

3. Spicy Nodes

Zur Materialsammlung und gemeinsamer Arbeit wurden die Schüler mit verschiedenen Möglichkeiten, die das Internet bietet, vertraut gemacht. Mindmaps wurden gemeinsam erstellt.

 

4. Kunstwerke

Die Schüler erstellten Filme, entwickelten Photobücher, gaben Reportagen über ihre Ergebnisse und kreierten eigene Kunstwerke im Zusammenhang mit der Bearbeitung des Romans „Brave New World“.

Zu jedem Projektjahr drehten sie einen Film, der die Arbeit mit dem Roman, die internationale Arbeit sowie die Nutzung der Medien damals und heute fokussiert.

 

5. Kalender

Ein in gemeinsamer Arbeit hergestellter Kalender informiert über Traditionen, Kultur und Geschichte aller Länder. Dieser Kalender kann auch interaktiv von den Schülern genutzt werden.

 

6. Gestaltung einzelner Unterrichtssequenzen

In ausgewählten Fächern (Biologie, Physik, Chemie, Mathematik) gaben die Schüler Beispiele für eine interessante Unterrichtsgestaltung unter Nutzung verschiedener Medien, wobei sie die interaktive Lernweise im Fokus der Betrachtung hatten.

 

7. Wörterbücher

Es wurde ein  Wörterbuch mit Redewendungen des täglichen Lebens erstellt, welches in den Sprachen der Teilnehmer erscheint. Während der Treffen nutzten die Schüler verschiedene Programme, um die Aussprache zu üben und Rollenspiele zu entwickeln.

 

8. Tagebücher

Die Schüler fertigten Tagebücher zu allen internationalen Treffen an, präsentierten diese vor Teilnehmern und Gästen in allen Ländern.

 

9. App

Die Schüler fertigten unter Anleitung der schwedischen Schule eine App zur kreativen Auseinandersetzung mit dem Roman „Brave New World“ an.

 

 

10. Projektbuch

In diesem Projektbuch werden die wesentlichen lokalen sowie auch internationalen Aktivitäten, wie zum Beispiel Projekttreffen, beschrieben. Auf Ergebnisse wird verwiesen.

 

11. Evaluation

Um den Verlauf des Projektes einzuschätzen wurden Fragebögen entworfen. Die Resultate wurden von den Schülern ausgewertet und zeigen ein positives Feedback der Mehrheit der beteiligten Personen.

 

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert und somit für die Schulen ermöglicht; für den Inhalt sind die jeweiligen Verfasser verantwortlich.

Ein Dankeschön geht an alle Beteiligten- Eltern, Lehrer, Schüler und alle Unterstützer der Aktivitäten.

Das Comenius – Projekt fand auch im Jahrbuch der Barlachstadt Güstrow, Ausgabe 2014, Erwähnung. Hier seht Ihr einige Auszüge.

Buongiorno Biella- „Brinckmänner“ in Italien

 

Schüler des John- Brinckmann Gymnasiums zu Besuch im Süden Europas/ Gegenbesuch vom Dezember

Einige Schüler des John- Brinckmann -Gymnasiums, die Mitglieder des „eTwinning“- Projektes sind, hielten sich kürzlich in der italienischen Stadt Biella auf. Das Projekt ermöglichte schon im Dezember den Besuch einiger Italiener im JBG (Klecks berichtete).

Die mittlerweile befreundeten Schüler besichtigten natürlich die Stadt Biella. Besonders Nane Schmietendorf gefiel die kleine Stadt mit den kleinen Häusern und den süßen Läden. Die 15-jährige verbrachte die Woche bei Julius Perino, der im Dezember zuvor bei Nane „wohnte“. „Julius’ Familie war freundlich, das Essen immer sehr lecker und man fühlte sich herzlich willkommen. Die Italiener sind alle sehr locker und offen für alles. Man kann immer mit ihnen Spaß haben und auch gemeinsam lachen“, schwärmt die Zehntklässlerin. Die Erwartungen an das Projekt wurden übertroffen. „Ich hatte mir das Projekt nie so gut vorgestellt. Man lernt die Sitten eines anderen Landes kennen. Das finde ich sehr faszinierend“, erzählt Nane.

Doch nicht nur Biella wurde besichtigt, sondern u.a. auch Mailand und das mittelalterliche Dorf Ricetto di Candelo in der Nähe von Biella. „Wir haben auch die Schule der Italiener besucht und  am Unterricht teilgenommen. Das war sehr interessant“, berichtet Marleen Rosenthal. Die 16-jährige verbrachte ihre Woche in Italien bei Sara de Giorgi. „Ich fand es spannend zu sehen, wie Sara und auch ihre Familie in Italien leben. Ich habe mich in ihrer Familie total wohl gefühlt. Natürlich ist es anders als bei der eigenen Familie,aber ich wurde herzlich aufgenommen“, schwärmt die Zehntklässlerin.

Auch Sara de Giorgi gefiehl der Austausch mit den „Brinckmännern“. „Es war schön, Marleen bei mir wohnen zu haben. Die Ausflüge waren alle sehr interessant und auch den deutschen Schülern Biella zu zeigen war toll“, so Sara de Giorgi. Nicht zu vergessen die lustigen Momente, die es auch schon in Güstrow gab.

Doch nicht nur den Schülern gefiel der Ausflug. Auch die Organisatorin des „eTwinning“- Projektes am John- Brinckman-Gymnasium, Marianne Müller, Englisch- und Russischpädagogin, zog ein sehr positives Fazit. „Es gab ein vielseitiges und interessantes Programm und der Besuch war selbst sehr angenehm“, berichtet Marianne Müller.

Vor dem Besuch wurde in Güstrow- und parallel dazu in Italien – an verschiedenen Projekten gearbeitet, die in Biella zusammen augewertet wurden. „Es bereitet immer wieder Freude zu sehen, wie die Schüler mit gleichaltrigen Jugendlichen aus einem anderen Land zusammenarbeiten“, sagt Marianne Müller. Ihr Lächeln auf den Lippen spricht Bände.

Am letzten Tag gab es ein großes Abschlussfest der Italiener, welches allen sehr gut gefallen hat. Die Güstrower sowie die Italiener freuen sich alle auf ein gemeinsames Wiedersehen.

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Italienreise

Pizza, Pasta, Gelato! – Italien hat auf jeden Fall noch mehr zu bieten, als nur leckeres Essen. 12 Schüler der neunten und zehnten Klassen aus den Wahlpflichtkursen Wirtschaftsenglisch und Schülerfirma nahmen im März in der norditalienischen Kleinstadt Cossato an einem Schüleraustausch mit dem Gymnasium „Liceo Cossato“ teil. Eine Woche lang wohnten die Schüler bei italienischen Gastfamilien und besuchten tagsüber verschiedene Städte.
So ging es am Dienstag in die benachbarte Stadt Biella, mit deren Schule wir in den vergangenen Jahren schon öfter Kontakt durch Schüleraustausche hatten. Außerdem für einen Tag nach Turin, die Hauptstadt der Region Lombardei. Am interessantesten dort waren die Innenstadt und das „National Cinema Museum“ mit einer geradezu unendlichen Ausstellung aus allen Bereichen der Filmwelt. Die Fashionmetropole Mailand wurde am Donnerstag besucht. Neben zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten wurde das Wahrzeichen Mailands, der berühmte Mailänder Dom, von innen, außen und von oben besichtigt. Bei sonnigen 20 Grad, bot sich eine besonders tolle Sicht vom Dach der Kathedrale über die ganze Stadt. Natürlich durften auch die typisch italienischen Gerichte nicht fehlen: Spaghetti, Pizza, Eis, Ravioli und vieles anderes wurden nämlich in dieser Woche reichlich gegessen.
Am Freitag ging es für die Schülergruppe dann auch schonwieder zurück nach Deutschland und sie verabschiedeten sich von ihren Gastgeschwistern und Familien. Doch freuen sich alle schon auf nächstes Schuljahr, wenn die italienischen Schüler aus Cossato nach Güstrow kommen.

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