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Erasmus+ Projekt

An dem durch die europäische Union geförderten Erasmus+ Projekt beteiligen sich Schulen aus fünf europäischen Ländern: Italien (Biella), Republik Irland (Dublin), Vic (Spanien), Venera (Malta) und Deutschland( Güstrow).
Der Schwerpunkt der Projektarbeit liegt in der besseren Verbindung zwischen Schule und Arbeit sowie in der Berufsorientierung.
Das Thema des Projektes, welches im Schuljahr 2017/18 beginnt und bis zum Schuljahr 2019/20 läuft lautet: „Jobs, Jobs everywhere, which one for me?“
Während der Projektarbeit beschäftigen sich die Schüler mit verschiedenen
Berufsmöglichkeiten und erarbeiten einen Geschäftsplan für eine Mini-Company, um ein eigenes Produkt zu entwickeln und zu vermarkten.

Projektseite Erasmus+

Das John – Brinckman – Gymnasium Güstrow war in der Woche vom 11.12.2017-15.12.2017 Gastgeber für das erste Treffen im Rahmen des „Erasmus+ “- Projektes. Schüler und Lehrer aus Malta, Italien, Irland und Spanien besuchten unser Gymnasium. Neben dem Kennenlernen, der Besichtigung unserer Schulgebäude und der Stadt Güstrow wurde inhaltlich zu dem Thema „JOBS, JOBS EVERYWHERE- WHICH ONE FOR ME?“ gearbeitet. In diesem Zusammenhang besuchten alle Beteiligten das BILSE-Institut in Güstrow. Das Startup Unternehmen „Tweedback“ war zu einem Workshop in der Schule. Nach dem sehr interessanten Workshop sammelten die Schüler in internationalen Gruppen selbst Ideen zur Gründung eines Startups- mit einem entsprechenden Produkt- und präsentierten ihre Vorschläge später.
Während des Projekttreffens beteiligten sich die Schüler sehr engagiert an verschiedenen Aktivitäten, sie sammelten Informationen über Berufsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen in den Ländern und werteten die Ergebnisse aus. Es wurden die zehn wichtigsten Arbeitsgebiete in den jeweiligen Ländern im Zeitraum 2000-2017 dargestellt. Die Schüler haben jetzt gemeinsam die Aufgabe bis zum nächsten Treffen in Dublin, geforderte Fertigkeiten und Fähigkeiten für Berufe in diesen Sektoren herauszufinden und zu analysieren.
Einzelne Schülergruppen kümmerten sich zusätzlich um einen
Blog, soziale Netzwerke, Pressearbeit und somit um die Bereitstellung von Informationen zum Erasmus+ Projekt für die Öffentlichkeit.

Wir danken allen Beteiligten, die zum Gelingen dieser schönen Woche beigetragen haben.

Das Erasmus+ -Projekt unter dem Motto „Jobs, Jobs, everywhere- which one for me” ging in die 2. Runde. Schon im vergangenen Dezember waren Schüler aus den Ländern Malta, Italien, Katalonien und Irland in Güstrow zu Besuch, wo das von der EU unterstützte Programm begann. Vom 4.-10. März 2018 sind nun 6 Schüler begleitet von zwei Lehrern des John-Brinckman-Gymnasiums nach Irland gereist, um dort am Projekt weiterzuarbeiten. Nachdem jedes Land seine vorbereiteten Präsentationen über den Business Plan für das kreiertes Produkt „Duocil“- ein Stift als Bleistift und Füller- gehalten hatte, ging die Arbeit in unterschiedlichen Gruppen weiter. Unter anderem wird es eine Website über das Projekt sowie einen Evaluationsbogen geben, die wichtigste Aufgabe jedoch ist die Herstellung des „Duocils“. In Irland besuchten die teilnehmenden Schüler dann eine Schokoladenfabrik, wo ihnen erklärt wurde, wie man eine Firma effektiv leitet und ein Produkt verkauft. Weiterhin nahmen sie an Workshops zum Thema Kommunikation und Marketing teil. Neben all der harten Arbeit hatten sie aber auch noch Zeit für einen Ausflug nach Dublin und an die Westküste Irlands, wo sie die Möglichkeit hatten, die Cliffs of Moher und das Bunratty-Schloss zu besichtigen. Rundum eine gelungene, lustige und arbeitsreiche Reise in das Land der Schafe, Musik und Mythen.

Europass „ Mobilität“ am John-Brinckman-Gymnasium übergeben
Heutzutage wollen viele Schüler nach dem Schulabschluss das Weite suchen und in fremden Ländern studieren oder arbeiten. Doch warum sollten sie so lange warten, wenn das John-Brinckman-Gymnasium einen Kurs über internationale Zusammenarbeit anbietet, nämlich das Erasmus+ Projekt, welches von der Europäischen Union finanziell unterstützt wird.
Seit September 2017 läuft es und die Teilnehmer können nach einem Schuljahr auf viele positive Erlebnisse zurückblicken. Zusammen mit anderen Schulen in Italien, Spanien, Malta und Irland arbeitete das Gymnasium Statistiken über den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt aus. Außerdem entwickelten die Schüler bei ihrem ersten internationalen Treffen im Dezember 2017 in Güstrow die Idee zur Herstellung eines neuen Produktes, den „Pen-in-Pencil“, einen Stift mit Funktionen eines Kugelschreibers und eines Bleistiftes.
„Des Weiteren habe ich viele Artikel zu den Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern verfasst und mich letztes Jahr um die Unterbringung eines Gastschülers gekümmert“, sagt die Schülerin Ronja Kölpin rückblickend und Carlotta Raschke ergänzt: „Auch haben wir viele interessante Dinge über die Führung eines Unternehmens besprochen, die mir vorher unklar waren.“ „All diese Dinge wurden im Rahmen des Nachmittagsunterrichts vorbereitet und wurden beim zweiten Treffen in Dublin im März 2018 zusammengetragen. Die Reise nach Irland war der Höhepunkt des Erasmusjahres für die beiden Schülerinnen. „Es war super, dass man sich über die Arbeit austauschen konnte und auch anderen Input erhielt.“, erzählt Ronja und Marian Kaps ergänzt: „Na klar war es das Beste, schließlich haben wir die meiste Zeit darauf hin gearbeitet.“
Der Schulleiter Herr Rädke konnte den Teilnehmern an dem Projekttreffen in Dublin den Europass „Mobilität“ überreichen. Dieses Dokument beschreibt die Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen, die während der Projektarbeit erworben wurden. Auslandserfahrung spielt auf dem Arbeitsmarkt eine immer wichtigere Rolle und dieser Pass kann für die Bewerbung im Inland oder im Ausland ein großes Plus sein.
„Mein Ziel war es, meine Englischkenntnisse zu verbessern und ich habe den Kurs besucht, da ich schon zuvor an einem internationalen Austausch teilgenommen habe und auf Grund der guten Erfahrungen wieder teilnehmen wollte“, erinnert sich Carlotta. Genau diese Erweiterung des Fremdsprachenhorizontes ist für die Beiden ein Grund für die Teilnahme an diesem Kurs. „Außerdem kann man internationale europäische Kontakte knüpfen und neue Kulturen kennen lernen“, berichtet Ronja.
Nach weniger als einem Jahr können alle Schüler aus Deutschland, Italien, Spanien, Malta und Irland auf eine große Materialsammlung von Diagrammen, Texten, Videos, Bildern und einem Businessplan mit dazugehörigen Logo-Entwicklungsplänen für das Projekt und den „Pen-In-Pencil“ blicken. „Der Erfolg des Projektes ist eine absolute Gruppenleistung, denn jeder hat seinen Teil bestmöglich gemeistert“, erzählt Marian. Bis zum Ende des Projektes im Oktober 2019 soll ein Prototyp dieses Stiftes entwickelt werden.
Das nächste Treffen findet im November 2018 in Vic findet in Spanien statt.
Sina Kowalzik